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Aktuelles

Zeitung: Renault plant Billigst-Auto Zeitung: Renault plant Billigst-Auto
Kleinwagen könnte später auch in Europa verkauft werden

Zeitung: Renault plant Billigst-Auto

Einen neuen Billigst-Kleinwagen für 2.500 Euro will der französische Automobilhersteller Renault nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung „La Tribune“ (Mittwochausgabe) auf den Markt bringen. Das 3,60 Meter lange Auto soll in erster Linie für die Vermarktung in Schwellenländern konzipiert werden, könnte zu einem späteren Zeitpunkt aber auch in Europa vermarktet werden, schreibt das Blatt. Vom Renault-Konzern gab es zunächst keine Bestätigung dazu.

Nach Informationen der Zeitung soll der Renault-Manager Gérard Detourbet ab dem 1. Januar ein gemeinsames Team von Renault und dem japanischen Partner Nissan leiten, das mit der Entwicklung des Kleinwagen beauftragt worden sei.

Günstigstes Auto auf dem deutschen Markt ist derzeit der Dacia Sandero. Das Einsteigermodell der rumänischen Renault-Tochter Dacia kostet derzeit laut Listenpreis 6.990 Euro.


Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/
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Politik will Kraftstoffpreise regulieren Politik will Kraftstoffpreise regulieren
CDU-Verbraucherschützerin kritisiert Kostenanstieg

Politik will Kraftstoffpreise regulieren
Die Kraftstoffpreise werden einmal mehr zum Politikum. Jetzt wollen Regierungsvertreter regulierend eingreifen.

In der Koalition gibt es konkrete Überlegungen, rechtlich gegen die steigenden Kraftstoffpreise vorzugehen. „Es ist durch nichts zu rechtfertigen, dass die Dieselpreise in den letzten Wochen um zehn Cent angestiegen sind“, sagte die Verbraucherschutzbeauftragte der Unionsfraktion, Mechthild Heil (CDU), der „Berliner Morgenpost“. Der Preistreiberei der Mineralölkonzerne müsse ein Ende gesetzt werden.

In der vergangenen Woche war der Dieselpreis nach Angaben des ADAC auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Diesel stieg dabei auf durchschnittlich 1,496 Euro, der Liter Super E10 kostete 1,536 Euro. „Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel hat sich damit erneut verringert und liegt momentan nur noch bei vier Cent“, konstatierte der Autofahrerclub.

Heil nannte zahlreiche mögliche rechtliche Gegenmaßnahmen. So sollten Tankstellen in Deutschland künftig nur noch einmal am Tag die Preise anheben, aber so oft senken dürfen, wie sie wollen. Ein solches Gesetz zur Preisbindung gebe es bereits seit Anfang 2011 in Österreich, so die CDU-Politikern. Da Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und Verkehrsminister Peter Ramsauer (beide CSU) ihr in dieser Frage bereits Unterstützung signalisiert hätten, liege der Ball nun im Bundeswirtschaftsministerium.
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Dort wird nach Informationen der Zeitung derzeit an der Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) gearbeitet. Konkret sei bislang geplant, das Verbot sogenannter Preis-Kosten-Scheren dauerhaft gesetzlich zu verankern. So solle verhindert werden, dass die Ölmultis bestimmten freien Tankstellen ihren Kraftstoff zu teuer verkaufen.

Rohölpreise sinken leicht

Auf dem Weltölmarkt sinken derweil die Preise wieder. Verantwortlich waren dafür nach Aussagen von Händlern die Aussicht auf steigende Benzinreserven in den USA und die sich abzeichnende konjunkturelle Abkühlung in Europa. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Januar fiel auf 108,17 US-Dollar. Das waren 86 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 1,25 Dollar auf 96,76 Dollar.


Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de
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China: Deutsche Autobauer bleiben zuversichtlich China: Deutsche Autobauer bleiben zuversichtlich
Elektroauto stößt auf behördliche Hindernisse

China: Deutsche Autobauer bleiben zuversichtlich
Premium-Modelle: Die Veranstalter erwarten rund eine halbe Million Besucher auf der Internationalen Automesse in Kanton (China), die vom 21. bis 28. November dauert.

Trotz der spürbaren Abkühlung auf dem chinesischen Automarkt blicken die großen deutschen Hersteller optimistisch in die Zukunft. Zum Auftakt der Internationalen Automesse am Montag im südchinesischen Kanton (Guangzhou) wurde der Wachstumsrückgang eher als „Beruhigung“ eines überhitzten Marktes gewertet.

Europas größter Autobauer Volkswagen steigerte in den ersten zehn Monaten des Jahres den Absatz auf seinem wichtigsten Markt um 14,8 Prozent auf 1,9 Millionen Autos steigern. Der Marktanteil stieg auf knapp 19 Prozent. In diesem Jahr werde die „historische Marke“ von zwei Millionen Autos überschritten, sagte VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann vor Journalisten.

VW-Marke Seat gibt ihr Debüt

Erstmals stellte Europas größter Autobauer in Kanton mit dem „Leon Cupra“ und dem „Ibiza Cupra“ seine Marke Seat in China vor, die nächstes Jahr zunächst als Import auf dem größten Automarkt verkauft werden soll. Zwei Jahre nachdem Volkswagen begonnen hatte, im wohlhabenden Süden Chinas seinen Rückstand gegenüber der japanischen Konkurrenz aufzuholen, verkündete Neumann, dass der Konzern noch in diesem Jahr in der Boomregion zum Marktführer aufsteigen wolle. In Hongkong ist Volkswagen jetzt erstmals die Nummer Eins geworden.
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Für Elektroautos gab es derweil wenig gute Nachrichten: Die Entwicklung wird durch Zwangsauflagen gebremst, mit denen sich China einen stärkeren Technologietransfer sichern will. So müssen die Urheberrechte für eine der drei Hauptkomponenten wie Motor, Batterie oder Elektronik bei dem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen liegen, mit dem der ausländische Hersteller kooperiert. Selbst Zulieferer für Elektrofahrzeuge sollen jetzt gezwungen werden, dafür Joint Ventures einzugehen. „Wenn zusätzliche Vorschriften erlassen werden, wird es nur noch schwieriger gemacht“, sagte Neumann. „Ich hoffe vielmehr, dass sie die Anforderungen aufheben und den Markt öffnen.“

Hersteller begrüßen „Normalisierung“ des Marktes

Nach dem rasanten Wachstum in China von mehr als 30 und 40 Prozent seit 2009 begrüßte Neumann, dass sich der Markt in diesem Jahr „etwas normalisiert“. Volkswagen stoße längst an die Grenzen der Kapazität seiner Fabriken. „Für uns ist es viel besser, wenn es nicht 30 Prozent Wachstum sind“, sagte der VW-China-Chef. Trotz der Abkühlung rechnet Neumann in den nächsten Jahren weiter mit einem Wachstum des Pkw-Marktes in China von jährlich acht bis zehn Prozent. Volkswagen wolle weiter schneller als der Markt wachsen.

Auch Mercedes zeigte sich optimistisch. Besonders das Premiumsegment werde weiter „deutlich wachsen“, sagte der Daimler-Chef für Nordostasien, Ulrich Walker, der Nachrichtenagentur dpa. Die Fahrzeugdichte sei noch gering und die Mittelschicht wachse rasant. Walker sieht „großes Potenzial“ für Mercedes. „Ich gehe davon aus, dass China 2015 unser weltweit größter Pkw-Markt ist.“ Ein dreistelliges Wachstum wie 2010 mit über 110 Prozent für Mercedes werde es in China aber nicht mehr geben. „Und das ist richtig so.“ Mercedes wolle nachhaltig wachsen und die Qualität sicherstellen.

Härterer Wettbewerb lässt Gewinne schrumpfen

„Nach dem dramatischen Wachstum muss es einen dramatischen Rückgang geben, um den Markt auszugleichen“, sagte der Chefökonom und Vizegeneralsekretär der Personenwagenvereinigung Chinas (CPA), Cui Dongshu, der dpa. Das langsamere Wachstum erhöhe jetzt aber auch die Gefahr von Überkapazitäten, sagte der Direktor des Centers Automotive Research (CAR), Ferdinand Dudenhöffer, der dpa. „Alle erweitern in China, eröffnen neue Werke, weiten ihre Modellangebote aus.“ Das Geschäft in China werde riskanter. Der Wettbewerb nehme zu. Während sich der Markt beruhige, gehe der Kapazitätsausbau „ungebremst weiter“. Besonders chinesische Autobauer seien betroffen.

Gefahr drohe aber auch im Oberklasse-Bereich. „Audi, BMW und Mercedes werden den Gegenwind im nächsten Jahr auch zu spüren bekommen.“ Da Wettbewerber mit Kaufanreizen kämen, dürften 2012 die Gewinne sinken, sagte Dudenhöffer. Dagegen zeigte sich VW-China-Chef Neumann zuversichtlich, die Profitabilität halten zu können. Volkswagen will seine Kapazitäten in China auf drei bis vier Millionen Autos verdoppeln. Bis 2016 werden dafür umgerechnet rund 14 Milliarden Euro investiert. „Wenn sich die Dinge anders entwickeln, können wir die Investitionen auch stoppen“, so Neumann.


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VW-Gesetz: EU-Kommission will erneut klagen VW-Gesetz: EU-Kommission will erneut klagen
Niedersachsen protestiert gegen EU-Pläne

VW-Gesetz: EU-Kommission will erneut klagen

Die niedersächsische Landesregierung protestiert energisch gegen Pläne der EU-Kommission, möglicherweise erneut gegen das Volkswagen-Gesetz zu

klagen. In einem Brief an alle Kommissare fordert Ministerpräsident David McAllister (CDU), das Unternehmen nicht weiter durch ein „höchst umstrittenes Vertragsverletzungsverfahren“ zu belasten. Das VW-Gesetz verstoße nicht gegen europäisches Recht. Niedersachsen hält einen bedeutenden Anteil an VW.

McAllister: VW-Gesetz verstößt nicht gegen EU-Recht

„Die Menschen in Deutschland werden nicht verstehen können, dass sie Milliardenhilfen für Griechenland und andere Mitgliedsstaaten der EU tragen sollen, während die Kommission ohne hinreichende Rechtfertigung VW an den Pranger stellt wegen eines inzwischen novellierten VW-Gesetzes, dass dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs entspricht und damit EU-rechtskonform ist“, schreibt McAllister. VW-Chef Martin Winterkorn äußerte im „Handelsblatt“ sein Unverständnis. „Es gibt in Europa sicherlich wichtigere Dinge zu lösen“, sagte er.
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McAllister wies zudem darauf hin, dass das Land Niedersachsen sich in den vergangenen Jahrzehnten wie ein privater Investor verhalten habe, um seinen 20-Prozent-Anteil zu halten. Es gebe gegenüber anderen Investoren keine Besserstellung. Das VW-Gesetz, das inzwischen auch in der Satzung des Unternehmens verankert ist, sichert Aktionären mit mindestens 20 Prozent ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen. Das Land hat mit seinem Anteil daher eine Sperrminorität.

EU-Kommission will erneut EuGH anrufen

Die EU-Kommission will wegen des umstrittenen VW-Gesetzes in dieser Woche voraussichtlich erneut den Europäischen Gerichtshof (EuGH) anrufen. Die Landesregierung geht davon aus, dass sich die Kommissare am Mittwoch mit dem Thema beschäftigen werden. Diplomaten in Brüssel berichteten, dass die EU-Behörde am Donnerstag in zahlreichen Verfahren wegen Verletzung des EU-Vertrags entscheiden wolle - dazu gehöre auch das VW-Gesetz.

Der Streit um das VW-Gesetz zieht sich in Brüssel seit vielen Jahren hin. Die Behörde hatte früher bereits erklärt, sie halte die Sperrminorität des Landes bei VW nach wie vor für rechtswidrig. Der EuGH hatte 2007 Regelungen des Gesetzes gekippt. Anschließende Gesetzesänderungen hielt Brüssel für unzureichend. Wegen politischer Rücksichten auf Deutschland ließ die EU-Behörde den Streit aber mehrere Jahre lang ruhen.

Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/
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Saab will bald wieder Autos bauen Saab will bald wieder Autos bauen

Hersteller strebt schnelle Einigung mit Zulieferern an

Saab will bald wieder Autos bauen
Saab verschafft sich Luft: Dank eines 25 Millionen Euro schweren Kredits der Investmentgesellschaft Gemini hofft der insolvenzgefährdete schwedische Autobauer auf ein schnelles Wiederanfahren der Produktion.

Der angeschlagene Autobauer Saab will nach der Beschaffung kurzfristiger Kredite zügig wieder die Produktion in Gang bringen. Unternehmenssprecherin Gunilla Gustavs sagte der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag am Stammsitz Trollhättan: „Es wäre schön, wenn wir das in ein bis zwei Wochen hinbekommen könnten.»

Saab hatte am Vortag die Bereitstellung eines Kredits durch die Investmentgesellschaft Gemini über 25 Millionen Euro bekanntgegeben. Kurz vorher waren 41 Millionen Euro durch eine vorab bezahlte Großbestellung sowie den Teilverkauf der Fabrikanlage in die leeren Kassen gekommen. Mit diesem Geld konnte das schwedische Traditionsunternehmen kurz vor dem Monatswechsel doch noch die Löhne und Gehälter für alle 3.700 Beschäftigten überweisen.

Jetzt komme alles auf eine schnelle Einigung mit Zulieferern über deren Forderungen an, sagte Gustavs. Saab hat wegen unbezahlter Rechnungen und fehlender Komponenten seit Anfang April so gut wie keine Autos mehr produziert. Für die langfristige Sicherung drängt das Unternehmen auf möglichst schnelles grünes Licht von nationalen und EU-Behörden für den Einstieg des russischen Bankiers Wladimir Antonow. Ebenfalls noch offen ist die staatliche Genehmigung aus Peking für zwei chinesische Unternehmen als Teileigner.

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Chevrolet nimmt Flottenkunden ins Visier Chevrolet nimmt Flottenkunden ins Visier

Attraktive und vereinfachte Konditionen

Chevrolet nimmt Flottenkunden ins Visier
Chevrolet-Deutschland-Chef Steffen Raschig: „Das Flottengeschäft ist ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie in Deutschland und soll sukzessive ausgebaut werden.“

Zum 100-jährigen Jubiläum der Marke startet Chevrolet in Deutschland eine große Modelloffensive und führt 2011 insgesamt sieben neue Modelle ein. Wie der Importeur am Mittwoch in Rüsselsheim mitteilte, rückt mit dem „Wandel zum Vollsortimenter“ für Chevrolet nun auch das deutsche Flottengeschäft verstärkt in den Fokus. Deshalb eröffnet die US-Marke eigens eingerichtete und an bestehende Autohäuser angedockte Flotten-Kompetenzcenter in Berlin, München, Köln und Essen.

Mehr Präsenz in Großstädten

Insgesamt sollen mehr als 30 Flotten-Kompetenzcenter in allen deutschen Großstädten und Ballungsgebieten entstehen. Diese Center erfüllen den Angaben zufolge gesonderte Zusatzstandards. So etwa verfügen sie über speziell geschulte Gewerbekundenverkäufer und sind primär auf die Akquise von Großkunden ausgerichtet.

Um Flottenkunden ein noch attraktiveres Angebot machen zu können, seien die Flottenkonditionen im Zuge der Neuausrichtung „an neue Marktanforderungen angepasst und deutlich vereinfacht“ worden. heißt es. Mithilfe der Flotten-Kompetenzcenter wolle Chevrolet seinen Marktanteil im Flottensegment deutlich steigern.

„Das Flottengeschäft ist ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie in Deutschland und soll sukzessive ausgebaut werden“, so Chevrolet-Deutschland-Chef Steffen Raschig. Die bisherige Resonanz des Handels auf die neuen Kompetenzcenter seien „durchweg positiv“.
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Individuelle Betreuung

Die ersten Händler, die gemeinsam mit Chevrolet Flotten-Kompetenzcenter eingerichtet haben, sind laut Mitteilung das Autohaus Kramm in Berlin, das Autohaus LÖKO in Köln und das Chevrolet-Center Essen. „Flottenkunden müssen von uns anders angesprochen werden als Privatkunden. Hier stehen Themen wie Leasing oder Wartung im Vordergrund“, betont Raschig. „Mit den neuen Flotten-Zentren können wir die Beratung rund um die Marke Chevrolet für unsere Flottenkunden nun noch individueller gestalten.“ Bis Jahresende sollen bundesweit weitere 30 Flotten-Kompetenzcenter eröffnet werden.

Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de
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Deutsche „Pkw-EnVKV“ vernachlässigt EU-Recht Deutsche „Pkw-EnVKV“ vernachlässigt EU-Recht

CO2-Ausstoß muss auch bei reiner Typenwerbung angegeben werden

Deutsche „Pkw-EnVKV“ vernachlässigt EU-Recht
Landgericht Frankfurt/Main: EU-Richtlinie fordert durchgängige Kennzeichnungspflicht für Energieverbrauch von Neuwagen. CO2-Ausstoß muss auch bei reiner Typenwerbung angegeben werden.

Deutschland verfehlt bei der Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw die Vorgaben der EU. Diese Rechtsauffassung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat das Landgericht Frankfurt/Main jetzt in einem Verfahren bestätigt, das die DUH gegen Jaguar Deutschland angestrengt hatte (AZ: 3-08 O 139/10). Die Richter entschieden, dass die zugrunde liegende EU-Richtlinie in der seit 2004 geltenden deutschen Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) vom deutschen Verordnungsgeber bislang nur „unzureichend und fehlerhaft“ umgesetzt worden sei.

Im zu entscheidenden Streitfall hatte der deutsche Importeur Neuwagen der Marke Jaguar in einer Auto-Fachzeitschrift beworben, ohne die CO2-Emissionen und den Kraftstoffverbrauch anzugeben. Der Fahrzeugimporteur berief sich darauf, dass die deutsche Verordnung die Pflicht zur Angabe nicht vorsehe, wenn nur für einen allgemeinen Fahrzeugtyp geworben werde. Dagegen vertrat die DUH den Standpunkt, dass dies zwar der deutschen Verordnung entsprechen möge, diese Einschränkung aber nicht mit der der Verordnung zugrundeliegenden EU-Richtlinie übereinstimme.

Gericht: Keine Ausnahmen bei Kennzeichnungspflicht

Das Landgericht Frankfurt/Main gab der DUH-Klage statt. In seiner Urteilsbegründung führte das Gericht aus, dass die Einschränkung der Kennzeichnungspflicht in der deutschen Verordnung erheblich vom Wortlaut der EU-Richtlinie (1999/94/EG) abweiche und der deutsche Verordnungsgeber die dort geregelten Ausnahmen „offenbar missverstanden“ habe.

Nach Überzeugung des Gerichts legt die EU-Richtlinie fest, dass die Verpflichtung zur Angabe der CO2-Emissionen ohne Ausnahme gilt und in keinem Fall - auch nicht bei reiner Imagewerbung - entfällt. Jaguar hatte das Gegenteil behauptet und erklärt, dass dem deutschen Gesetzgeber ein Ermessensspielraum bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zukomme, den er auch genutzt habe. Dieser Auffassung widersprach das Gericht. Vielmehr müsse der potenzielle Autokäufer auch bei reiner Typenwerbung ohne Motorisierungsangaben über die CO2-Emissionen des jeweiligen Fahrzeugs aufgeklärt werden. Jaguar Deutschland hat gegen den Richterspruch Berufung eingelegt.

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Opelaner zittern weiter Opelaner zittern weiter

GM ist unzufrieden mit den anhaltenden Verlusten bei Opel

Opelaner zittern weiter

Die Zukunft des verlustreichen Autobauers Opel ist nach den jüngsten Verkaufsgerüchten weiter unklar. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) hielt sich bislang bedeckt. „Wir kommentieren das Thema nicht weiter“, sagte ein Sprecher am Freitag. GM ist unzufrieden mit den anhaltenden Verlusten bei Opel. Am Vortag, als Medienberichte über mögliche Verkaufspläne die Opelaner aufgeschreckt hatten, hatte GM von „reinen Spekulationen“ gesprochen. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz kritisierte daraufhin, dass die GM-Zentrale in Detroit die Berichte nicht klar zurückweise.

Auch Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke bezeichnete die Medienberichte über die GM-Verkaufspläne bei einer Betriebsversammlung vor rund 6.000 Mitarbeitern im Stammwerk Rüsselsheim als „reine Spekulation“. Stracke verwies zudem auf den „derzeitigen Erfolg“ von Opel, insbesondere für das erste Quartal ein ausgewogenes Ergebnis im operativen Geschäft sowie kontinuierliche Marktanteilssteigerungen in Deutschland und Europa erreicht zu haben. Stracke hatte die Beschäftigten schon am Vortag in einem Rundschreiben aufgefordert, sich nicht verrückt machen zu lassen.

Franz: Opel ist auf gutem WG

Gesamtbetriebsratschef Franz sagte, Opel sei mit neuen Produkten, den Verkäufen und der engagierten Belegschaft auf einem guten Weg zurück zu alter Stärke, „was nicht allen Wettbewerbern gefällt“. Darüber hinaus werde es für Opel entscheidend sein, offensiv in den neuen Märkten auch außerhalb Europas wie Russland und China Fuß zu fassen.

Die aufstrebenden chinesischen Autohersteller gelten als mögliche Käufer, sollte GM tatsächlich Opel als Ganzes oder in Teilen loswerden wollen. Bereits beim schwedischen Oberklasse-Hersteller Volvo hatten Chinesen zugegriffen, als der US-Autokonzern Ford die einstige Tochter feilbot.
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GM-Chef Daniel Akerson hatte wiederholt angedeutet, dass er unzufrieden mit den anhaltenden Verlusten bei Opel ist. In diesem Jahr wolleber noch einmal ein Minus von 500 Millionen Euro erwartet. Für 2012 hatte der vorherige Opel-Chef Nick Reilly dann kräftige Gewinne in Aussicht gestellt.

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Würzburger Karosserietage: Organobleche sind die Zukunft Würzburger Karosserietage: Organobleche sind die Zukunft

Die Multi-Material-Mischbauweise hält Einzug in den Karosseriebau

Würzburger Karosserietage: Organobleche sind die Zukunft
Schon heute setzt die Automobilindustrie Magnesiumbleche als Dachverstärkung ein.

Organobleche und Multi-Material-Mischbauweise: Wer vermutet, dass es sich hierbei um Materialien handelt, die erst in den nächsten Jahrzehnten zum Einsatz kommen, wird während der Würzburger Karosserietage am 18. Juni 2011 eines Besseren belehrt. Bereits heute sind kombinierte Faserverbundwerkstoffe aus zwei oder mehreren Materialien (Organobleche) im Einsatz.

Es handelt sich um Karosseriebauteile mit hoher Festigkeit und einem starken Energieabsorptionsvermögen. Wieder einmal steht der Leichtbau im Vordergrund der Karosserietage, die die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« gemeinsam mit den Sponsoren Carbon, Carisma und Dekra am 18. Juni 2011 durchführt.

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Die Multi-Material-Mischbauweise ist in modernen Fahrzeugen keine Seltenheit mehr. Die Werkstätten müssen bei der Instandsetzung wissen, wie sie mit den verschiedenen Werkstoffen umzugehen haben. Schon heute setzt die Automobilindustrie Magnesiumbleche als Dachverstärkung ein. Frontend des neuen Audi A8 mit Untergurt aus „Organoblech“. Dies ist ein kombinierter Faserverbundwerkstoff aus zwei oder mehreren Materialien.
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Leichtbauteile weisen ein deutlich reduziertes Gewicht im Vergleich zu Stahl- und Aluminiumteilen auf und wirken sich auf die Unfallinstandsetzung aus. Praktische Beispiele sind Front- und Rearend des BMW M3 und der Untergurt im Frontend des neuen Audi A8. Lässt sich an solchen Bauteilen überhaupt noch etwas instandsetzen? Die Antworten auf diese Frage liefert der Werkstatttag in Würzburg.
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Neues Material: Magnesiumblech

Magnesium-Druckgussteile sind bekannt, aber Magnesium-Blech? Der Grund für den Einsatz als Karosseriebauwerkstoff ist einfach: Hohe Festigkeitseigenschaften, geringe Wandstärken und bis zu 40 Prozent Gewichtsreduzierung gegenüber einem Kunststoffteil. Als Anwendungsbeispiele aus dem Karosseriebau seien Dachrahmen- und Türinnenverstärkungen genannt. Auch hier erhalten die Besucher des Werkstatttages Hinweise zur Instandsetzung.

Die hochqualifizierten Referenten sind aus dem Tagungsprogramm unter www.kfz-betrieb.de/wuerzburger-karosserietage ersichtlich. Passend dazu wird das Moderatoren-Duo Konrad Wenz, Ressortleiter Service und Technik der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und Karl Damschen, Inhaber des Ingenieurbüros Damschen wieder durch einen ereignisreichen Tag führen. Die Spezialisten der Fahrzeughersteller ermöglichen einen gezielten karosserietechnischen Streifzug durch die wichtigsten Anforderungen im Rahmen der Kfz-Unfallschaden-Instandsetzung. Die Teilnehmer bekommen während der Diskussionsrunden Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen.

Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/
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Opel-Zukunft: Merkel fordert Klarheit von GM Opel-Zukunft: Merkel fordert Klarheit von GM
Kanzlerin zeigt Verständnis für Lage der Opel-Belegschaft

Opel-Zukunft: Merkel fordert Klarheit von GM
Verkaufsgerüchte verunsichern die Opel-Belegschaft: Bundeskanzlerin Angela Merkel will Klarheit von General Motors über die Zukunft von Opel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den US-Autokonzern General Motors (GM) aufgefordert, Klarheit über die Zukunft seiner deutschen Tochter Opel zu schaffen. Gerüchte über einen möglichen Verkauf, die die Opel-Beschäftigten verunsicherten, sollten bald aus der Welt kommen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.

Merkel habe großes Verständnis für die Lage der Opel-Belegschaft, die sehr gute Arbeit leiste und bei der Sanierung vorankomme. Offiziell gibt es nach Angaben von Seibert keine Kontakte zu GM. Der Opel-Betriebsrat habe die Kanzlerin aber in einem Brief über die Verkaufsspekulationen unterrichtet. Auch das Wirtschaftsministerium steht mit Opel in Verbindung.

Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de
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Italienischer Revoluzzer(Quelle: Autoflotte Online) Italienischer Revoluzzer(Quelle: Autoflotte Online)
Der neue Ferrari FF wartet mit einem Shooting Brake-Konzept und Allradantrieb auf. Unter der Haube des Viersitzers: ein neuer V12-Motor mit 6,3 Litern Hubraum und 660 PS.
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Belegschaft wird aufgestockt(Quelle: Autoflotte Online) Belegschaft wird aufgestockt(Quelle: Autoflotte Online)
Mindestens 500 Mitarbeiter, vorrangig Ingenieure, sollen einem Zeitschriftenbericht zufolge im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach bei Stuttgart eingestellt werden.
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Vorsicht beim Autokauf im Internet (Quelle Kfz-Betrieb Online) Vorsicht beim Autokauf im Internet (Quelle Kfz-Betrieb Online)
Gemeinsam mit den Portalen "mobile.de" und "AutoScout24" sowie der Polizei hat der ADAC die Initiative "Sicherer Autokauf im Internet" gestartet.
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Jugendlich-sportliches Coupé(Autoflotte Online) Jugendlich-sportliches Coupé(Autoflotte Online)
Das neue Coupé der C-Klasse von Mercedes: Der C 250 CDI BlueEfficiency (204 PS) verbraucht laut Hersteller durchschnittlich 4,9 Liter auf 100 Kilometern.
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Gebrauchtwagenpreise im Januar gestiegen (Quelle: Kfz-Betrieb Online) Gebrauchtwagenpreise im Januar gestiegen (Quelle: Kfz-Betrieb Online)
Nach Auswertungen der Onlinebörse Mobile.de lag das Preisniveau im vergangenen Monat um 3,4 Prozent höher als im Januar 2010.
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Neuer Mercedes C63 AMG zündet ab Juli (Quelle: Autohaus Online) Neuer Mercedes C63 AMG zündet ab Juli (Quelle: Autohaus Online)
Für 71.340 Euro gibt es den frisch gelifteten Mittelklässler ab Sommer auch als Brachial-Version mit V8-Saugmotor und 457 PS. Wer noch mehr investiert, bekommt sogar einen Hauch SLS.
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16,5 Prozent mehr Neuzulassungen (Quelle: Autohaus Online) 16,5 Prozent mehr Neuzulassungen (Quelle: Autohaus Online)
Der deutscher Automarkt ist weiter im Aufwind. Laut Herstellerverbänden kamen im Januar 211.100 Pkw neu auf die Straße. Fast jeder zweite Neuwagen hatte einen Diesel unter der Haube.
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Autoscout24: Zukauf erleichtert (Quelle: Kfz-Betrieb Online) Autoscout24: Zukauf erleichtert (Quelle: Kfz-Betrieb Online)
In der Online-Börse sieht der Verkäufer jetzt sofort, ob der Preis, den er verlangt, realistisch oder utopisch ist. Dies ermöglicht eine neue Funktion, die die Preise aller angebotenen Fahrzeuge unter die Lupe nimmt.
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Verschmelzung von VW und Porsche verzögert sich (Quelle: KFZ-Betrieb Online) Verschmelzung von VW und Porsche verzögert sich (Quelle: KFZ-Betrieb Online)
Das juristische Hickhack um die verlorene Übernahmeschlacht mit VW macht die Verschmelzung der Stuttgarter Sportwagenmarke in den Volkswagen-Konzern noch in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher.
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